Die UFO-Akten 31 - Der Feind in der Wüste - von Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein
DIE UFO-AKTEN
Der Feind in der Wüste
Band 31
Erschienen am 29.22.2022
Cover von Shutterstock 

Die Wüste – ein lebensfeindlicher Ort. Tagsüber brütende Hitze, nachts Eiseskälte. Und doch gibt es Lebewesen hier, die sich den extremen Bedingungen angepasst haben.
So wie die Termiten. In eindrucksvollen Bauten haben sie ein perfektes System geschaffen, um überleben zu können. Einen Staat, in dem jedem einzelnen Individuum eine bestimmte Rolle zukommt.
Bis etwas die Ordnung stört. Plötzlich beginnen die Termiten in der Mitte eines Kraters einen einzelnen Hügel zu errichten, der alle anderen um das Dreifache überragt. Und sie führen Aufgaben aus, die in ihrer natürlichen "Programmierung" nicht enthalten sind. Seltsame, erschreckende, aber höchst zielgerichtete Dinge.
Die Wissenschaftler sind fasziniert. Aber dann schlägt die Faszination in nacktes Grauen um ...

Das Wolfgang Hohlbein seine ersten Schritte und große Erfolg im Heftroman erlebt hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Immer wieder kehrt der Bestsellerautor wie viele andere erfolgreiche Autoren bis heute zu diesen Wurzeln zurück. Sei es kürzlich bei Zamorra, beim Maddrax Spin-Off Mission Mars in 2009 oder wie eben im vorliegenden Band, bei den UFO-Akten. Das war in diesem Fall schon in den 90ern. Denn diese Folge ist wieder eine überarbeiteter Roman aus der Ursprungsserie. 

Ich mag Hohlbein und wie er auch hier beweist, ist er ein hervorragender Erzähler. Das Thema ist auch gut gewählt und die beeinflussten Termiten in der Wüste erinnern an Jack Arnold, obwohl diese hier nicht größer, sondern intelligenter und gefährlicher werden. Judy und Cliff ermitteln dabei wieder in eigener Lebensgefahr. Das vermittelt der Autor auch spannend dem Leser. Die Ursache der Beeinflussung bleibt dabei diesmal auch nicht gänzlich im Dunkeln, auch wenn am Ende keine große Erkenntnis steht. Der Weg dahin ist aber spannend und kurzweilig erzählt und der Roman hat insgesamt Spaß gemacht. Der Roman ist bis auf Kleinigkeiten gut gealtert, bzw. gut überarbeitet worden. Lediglich die analogen Fotos haben mich wieder ein wenig gestört. Auch wenn diese tatsächlich noch eingesetzt werden, wirkt es im digitalen Zeitalter etwas antiquiert. Da es aber ansonsten die Story bezüglich Strahlungseinwirkung gestört hätte, konnte man wohl nicht anders.
Fünf Sterne!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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