Montag, 5. April 2021

Maddrax 555 - Das Echo des Wandlers - von Lucy Guth

Geschrieben von Lucy Guth
Erscheint am 27.04.2021
Cover von ...

Sie sind Kinder des Wandlers, einer kosmischen Entität, die sich seit Jahrmillionen zwischen den Galaxien bewegt - auf der Flucht vor ihrem Fressfeind. Damals, vor fünfhundert Jahren, gelangten sie mit dem Wandler auf die Erde, schufen sich einen Wirtskörper und waren dabei, die Primärrasse von der Oberfläche zu tilgen - als ihr Herr von einem Sendboten des Feindes entdeckt wurde und weiterzog. Nur wenige Daa'muren blieben zurück. Nie hätten Grao'sil'aana und Gal'hal'ira gedacht, noch einmal von einem Wandler zu hören.

Maddrax 553 - Vorstoß der Dunklen - von Ian Rolf Hill

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheint am 30.03.2021
Cover von Shutterstock

Die Sorge um seinen Sohn Victorius drängt Pilâtre de Rozier zu unbedachtem Handeln: Unter dem Kommando seines Enkels Pilou lässt er hoch über der Stadt und dem unregelmäßig flackernden Portal eine schwebende Basis einrichten. Doch Shadar rüstet bereits zum Angriff. Seine Armee besteht aus Tausenden von abgerichteten Kolks, gegen die auch die Wolkenstädte des Kaisers keine Chance haben.
Werden Matt und Aruula bei ihrer Rückkehr zum Victoriasee Château-a-l'Hauteur von Dunklen erobert vorfinden?

Die Dunklen gehen unter der Führung von Shadar zum Angriff auf die Wolkenstätte über und versuchen in dieser Parallelwelt Fuß zu fassen und auch dort die Pläne ihres Herrn umzusetzen. Während Pilâtre einen Weg sucht um Victorius über das Portal zurückzuholen, vergißt er das Wohl seines Volkes und die Bedrohung die ihm in seiner Welt im Nacken sitzt. Mithilfe von manipulierten Kolks gelingt den Dunklen die Invasion der Wolkenstädte. Mit Mühe kann er mit der Hilfe von Matt und Aruula diesen ersten Vorstoß verhindern.

Nachdem die Maddrax-Leser im letzten Zyklus mit einer abwechslungsreichen Parallelwelt nach der anderen verwöhnt wurden, geht es zu Beginn dieses Zyklus  mit bisher nur zwei „Kriegsschauplätzen“ etwas bodenständiger los. Maddrax und Aruula kehren ohne den Tachyonen-Organismus und damit ohne eine Lösung des aktuellen Problems nach Afraa zurück und müssen dort nicht nur die Dunklen im Zaum halten, sondern auch den Kaiser vor Dummheiten bewahren. Die erste Hälfte des Romans beschäftigt sich mit dem Angriff Shadars auf Pilâtre und die Wolkenstädte, bevor Matt und Aruula in der zweiten Hälfte zurück in Afraa sind. Dort müssen sie Pilâtre zunächst vor Shadar beschützen um ihn anschließend an einer unüberlegten und gefährlichen Portaldurchquerung zu hindern. Mehr ist es dann auch nicht in dieser Folge. Dabei ist es durchaus wieder ein guter Beitrag von Florian Hilleberg geworden. Höhepunkte sind unter anderem das unerwartete Wiedersehen von Pilâtre mit Elloa, Alfons Croiseur als Louis de Funès-Verschnitt oder die vielen anderen Kleinigkeiten die zu einem kurzweiligen Heftroman gehören. Aber dennoch ist der Roman insgesamt etwas belanglos und oberflächlich in seiner Story. Ich sehe momentan auch noch nicht die große Innovation und das Neue in diesem Zyklus. Außerdem bin ich im letzten Zyklus etwas reisemüde geworden. Ich würde es mal wieder begrüßen, den Fokus längere Zeit auf einen Schauplatz, Kontinent, Planeten und Problem zu belassen. Möchte mit meiner Meinung aber auch noch nicht voreilig sein und gedulde mich noch etwas mit dem endgültigen ersten Eindruck. Für den vorliegenden Band vergebe ich in großer Vorfreude auf den vielversprechenden nächsten Band drei Sterne.
⭐️⭐️⭐️


Freitag, 19. März 2021

Maddrax 554 . Haaley - von Ian Rolf Hill

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheint am 13.04.2021
Cover von Shutterstock


Zurück in Orléans-à-l'Hauteur, gönnen wir unseren Helden eine kurze Verschnaufpause. Denn ein anderer Charakter aus dem letzten Zyklus meldet sich zurück!
Da Professor Dr. Jacob Smythe nunmehr davon ausgeht, dass seine Erzfeinde das Zeitliche gesegnet haben, wendet er sich neuen Zielen und seiner alten Heimat zu. In Meeraka will er endlich zu neuer Größe finden. Doch zunächst findet er ein Wesen, das ihn gleichermaßen fasziniert wie abschreckt: Choyganmaa Aksinja Jevdokija Ewgenija, genannt: Haaley

Maddrax 552 - Vasraas Rache - von Ian Rolf-Hill

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheint am 16.03.2021
Cover von Néstor Taylor

Die Zeit, Victorius zu retten, drängt - doch das einzige Mittel, hinüber in die Parallelwelt zu gelangen, ist verschwunden. Trägt Colonel Kormak die Schuld daran? Um das zu klären, machen sich Matt und Aruula eilig auf den Weg nach Fort Knox - und müssen erkennen, dass jemand anderes ein zwielichtiges Spiel zu treiben scheint. Eine Kriegerin, die gnadenlos zurückschlagen kann, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlt ...

Während es für Matt und Aruula zurück nach Fort Knox geht, brütet Aran Kormak weiter an seinen Plänen. Doch er weiß, dass sein falsches Spiel auf zerbrechlichen Füßen steht. Vasraa Uon bedeutet eine Gefahr und wenn Matt und Aruula zurückkehren, ist er Ihnen Rechenschaft für den Verbleib des Organismus schuldig. In gewohnt skrupelloser Manier schmiedet er Intrigen um Vasraa aus dem Weg zu schaffen und Matt und Aruula eine plausible Antwort auf Ihre Fragen zu bieten, damit er weiterhin die neue Macht für seine Zwecke nutzen kann.

Auch Autor Florian Hilleberg ist mit dem vorliegenden Band im neuen Zyklus angekommen. Und er begleitet uns auch durch die kommenden beiden Bände. Doch die Themen werden unabhängig sein. Zunächst führt er im aktuellen Roman die Ereignisse um Aran Kormak in Fort Knox fort, bevor es wieder nach Aafra zu den Dunklen geht.

Der Titel des Romans erscheint mir nach der Lektüre etwas unpassend. Denn eigentlich rächt sich Vasraa in diesem Band nicht, sondern wird von Aran geschickt ausgetrickst um einer Enttarnung durch sie zu entgehen. Am Ende ist sie das Opfer. Der Roman ist actionreich und kurzweilig, die Handlung an sich jedoch sehr übersichtlich gehalten. Kormak ist wieder in diabolischer Höchstform. Sein Plan Vasraa loszuwerden ist böse und gleichzeitig genial. Selbst Aruula und Matt kann er schließlich mit seinem Plan besänftigen und eine plausible Erklärung für den Verbleib bzw. die Vernichtung des Tachyonen-Organismus liefern. Matt und Aruula müssen ohne Ergebnis nach Aafra zurückkehren und die vermeintlich tote Vasraa ist der Sündenbock.

Sehr gut gefielen mir auch die geheimen Experimente des eigentlichen Parallelwelt-Kormaks mit den Siragippen und die Begegnung mit der Parallelwelt-Variante von Kormaks Nemesis Öörum. Am Ende ist klar, dass uns Kormak und Vasraa weiterhin erhalten bleiben und ihre Rache noch lange nicht vollzogen ist. Obwohl ich den Sieger dieser Konfrontation schon erahne ... Vier Sterne!

⭐️⭐️⭐️⭐️

Mittwoch, 17. März 2021

Der Butler - ein Lizenzstreit und die (positiven) Folgen


Larry Brent und Macabros, sowie deren Erfinder Dan Shocker alias Jürgen Grasmück gelten wohl als Urgesteine des Gruselromans. Was dies mit der Serie „Der Butler“ aus dem Blitz-Verlag zu tun hat? Ganz einfach: Gerade als ich Larry Brent und seine neuen Abenteuer im Blitz-Verlag kennen und lieben gelernt hatte, wurde die Serie abrupt durch einen Lizenzstreit beendet. Und leider wie so oft, wurde das Konzept neu erdacht und alte Abenteuer in einem neuen Kanon veröffentlicht. Um weiteren Problemen zu entgehen, wurde Larry Brent und sein Kosmos in den neuen Serien praktisch ausgelöscht und durch den neu erdachten Serienplott konnte sich in den Serien auch niemand mehr daran erinnern. „Der Butler“ hieß die Lösung im Blitz-Verlag und damit ein Versuch, die Verluste einigermaßen aufzufangen, die diese erzwungene und schmerzhafte Serienlücke gerissen hatte. Die Butler-Reihe ist auch nicht wirklich neu und auch dort wurden wieder einige alte Romane aufbereitet und in einen neuen Serienkosmos gebettet. Angelehnt an die legendäre „Butler-Parker“ Reihe, startete diese 2012 schon einmal im Blitz Verlag als humorvolle Crime-Serie bevor sie schon sechs Jahre später erneut resetet und überarbeitet werden sollte.

Der Blitz-Verlag und sein Verleger Jörg Kaegelmann stehen für mich für eine Sache. Alte, fast vergessene Serien am Leben zu erhalten und die nostalgischen Fans gleichzeitig mit „neuem“ Material zu beglücken. Dafür verzeiht der Liebhaber vieles. Und ich denke, nun ist mit der Verschmelzung der beiden Serien-Welten „Schattenchronik“ und „Der Butler“ eine wirklich gute Lösung gefunden worden. Es ist mittlerweile etwas neues entstanden, dass sich sehen lassen kann. Kooperationen mit dem Bastei-Verlag zur Serie „Schattenchronik“ runden das Konzept ab und tragen in den „Gespenster-Krimis“ die frohe Botschaft hoffentlich zu einem breiteren Publikum.

Dennoch blicke ich aber auch mit Wehmut auf Serien wie „Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik“ zurück, die damals unter Führung der von mit verehrten Autorin Alisha Bionda entstand. Dort wurden viele fantastische Charaktere wie Dilara, Kelvin, Mick Bondye und Cassandra geboren und entwickelt, schließlich aber ebenfalls durch Lizenzzugehörigkeit im Laufe der Zeit auseinandergerissen und einige mehrfach neu erfunden. Was oft geblieben ist, ist teilweise leider auch nur ein Schatten der ursprünglichen Ideen und Konzepte.

Doch möchte ich mich in diesem Beitrag der Gegenwart und dem aktuellen Butler widmen. Bisher sind neun Bände erschienen (Stand Ende 2020 und damit immer noch ein guter Zeitpunkt einzusteigen) und im November 2021 werden die nächsten vier Folgen veröffentlicht. Los ging es mit „Die Erbin“. In dieser Folge wurde der ursprüngliche Auftaktband „Der Butler setzt auf Sieg!“ etwas umgeschrieben und an den kommenden Serienkosmos angepasst. Den hier tauchte ursprünglich auch Larry Brent auf. Nun sind es letztendlich der Vodoovampir Mick Bondye und seine Partnerin Cassy, die zukünftig an der Seite des Butlers eine tragende Rolle spielen sollen. Die titelgebende Erbin ist Lady Marbely, eine reiche, resolute Dame im Stil einer Miss Marple, der ein englischer Butler als Beschützer zur Seite gestellt wird und der viel mehr ist als nur ein Butler. Sein richtiger Name ist Richard Wallburg und ein Mann des Geheimdienstes in Tarnidentität. Er wirkt auf mich wie ein in die Jahre gekommener James Bond, der aber immer noch pfiffig, agil und auf der Höhe der Zeit ist. Diese beiden etwas schrulligen, aber dadurch sehr amüsanten Charaktere bilden das Kernduo der Serie. An deren Seite versammeln sich im Laufe der Zeit neben Mick und Cassy nach und nach weitere illustre Gestalten im Kampf gegen reale und überirdische Gegner. „Die Erbin“ von J.J. Preyer ist in seiner neuen Form eine gute Einführung und ein kurzweiliger und humorvoller Auftakt, der Lust auf mehr macht. 

Das zweite Abenteuer ist ebenfalls ein aufbereitetes und umgeschriebenes „Altabenteuer“. Ursprünglich als „Der Butler jagd das Runghold-Ungeheuer“ erschienen, begeben sich der Butler und Lady Marbely in dieser Geschichte auf die Suche nach der legendären Stadt Rungholt, die im 14. Jahrhundert vom Nordfriesischen Wattenmeer verschlungen wurde. Als einige der Taucher und Archäologen auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, nimmt der Fall eine dramatische Wende. Ein tolles eigenständiges Abenteuer, das aber schon den Weg in die Serienzukunft weiter bereitet und Lady Marbely und ihren Butler weiter zusammenschweißt. Nicht nur das Titelbild erinnert dabei an die Abenteuer von Miss Marple und Mister Stringer. Nur geht es hier etwas mysteriöser und übersinnlicher zu.

Ebenso ist es mit dem dritten Band der Reihe. In „Das Mädchen“ kommt ein weiterer Charakter mit überirdischen Fähigkeiten dazu. Ursprünglich unter dem Titel „Der Butler surft nach Sylt“ erschienen, legt er neu bearbeitet einen weiteren Grundstein zur Neuinterpretation der Serie. Die Geschichte um Claire ist kurzweilig und spannend. Ein wenig X-Men-Flair haftet dieser Episode und Claires Weg in die neue Zukunft an der Seite von Mylady und dem Butler an.

Damit ist in den ersten Bänden mit „altem Material“ ein Grundstein für die neue Serie gelegt worden. In Band vier (der wiederum ursprünglich als erstes erschienen ist) wird den Larry Brent Fans nun die neue Situation plausibel erklärt. Die Entstehung der neuen Organisation gegen die andere Seite nimmt langsam Form an und nennt sich fortan „Schattenchronik“. Sie bezieht ihr geheimes Domizil und Hauptquartier unter dem Flughafen Frankfurt und der neue Leiter wird ein gewisser Paul Seyferd. 

„Die Puppe“ ist damit der erste völlig neu geschriebene Band der Serie und führt die Fäden aus „Schattenchronik“, der „ihrwisstschonwelche“ anderen Serie und der Welt des Butlers zusammen und zeigt auch warum dies so ist. Beim Gegner der diese Katastrophe  ausgelöst hat, wird auch in Zukunft immer wieder von „der anderen Seite“ die Rede sein. Der Teasertext des Bandes fasst es unverbindlich so zusammen: 

Ein Mitarbeiter einer streng geheimen US-Organisation findet seinen Arbeitsplatz nicht wieder. Schnell wird ihm klar, dass etwas Schreckliches von schier unglaublicher Tragweite passiert sein muss. Er bittet Lady Marbely und ihren Butler um Hilfe.Mick Bondey und Cassy Benedikt werden von dem vom deutschen Agenten rekrutiert. Spielt das Rätsel um die Schattenchronik weiterhin eine große Rolle?

Und ab hier wird es für mich als Leser der ursprünglichen Serien so richtig interessant und neu. Curd Cornelius und Andreas Zwengel schreiben für viele verschiedene Reihen un Genres und sind erfahrene und tolle Autoren. Ihnen gelingt mit der Überarbeitung der alten Bände und den neuen Romanen ein doch anspruchsvoller Twist ohne lizenzrechtliche Folgen. In „Die Puppe“ wird verständlich die aktuelle Situation erzählt und ermöglicht somit den Start von gleich zwei neuen und eigenständigen Serien.

Ab Band vier beginnt dann eine neue Ära. Andreas Zwengel übernimmt als momentan noch alleiniger Autor alle kommenden Bände beider Serien und nun wird „Der Butler“ endgültig mehr Horror und Grusel statt Crime. Nicht nur die Organisation wird übersinnlicher, auch die Gegner. Jetzt ist der Butler der neue Geisterjäger und seine Crew die neue PSA. Die Abenteuer bauen nun noch mehr aufeinander auf. In „Die Insel“ (eine Neufassung des ursprünglichen Larry Brent-Romans) und „Die Bedrohung“ gelangen Fischmenschen durch eine Pforte von der anderen Seite in die Welt der Menschen. 

Ein grundsätzlicher Kampf gegen die andere Seite entbrennt, dessen Ziel es ist, die Infiltrierung der Welt durch deren Machenschaften und Kreaturen zu verhindern. Dies ist nun auch die Grundaufgabe des Butlers und seiner Unterstützer. Und somit gehen spätestens ab hier beide Serien fließend ineinander über. Die Serie ist nun auch an einem Punkt angekommen in dem sie einen eigenständigen Serienkosmos mit einem völlig neuen Aufbau und erweiterten Charakteren besitzt.
In „Teneriffa-Vodoo“, dem siebten Band der Serie, rückt Mick Bondye und seine Artgenossen wieder in den Fokus. Und damit auch andere Vampirkollegen. Dieser Roman hat mir bisher am besten gefallen. Vielleicht gerade deshalb, weil der Vodoo-Vampir hier eine größere Rolle spielt und schon seit seinem ersten Auftritt einer meiner Favoriten ist.

Bevor die geniale und amüsante Handlung um den Entertainer Eddie Heesters und seine neue Vampirfreundin mehr oder weniger in Band neun „Die Jäger“ fortgeführt wird, liefert Andreas Zwengel aber mit Band 8 mit „Das Haus Etheridge“ noch eine schaurig-schöne und lupenreine Geistergeschichte im lovecraftchen Stil ab. Ich wünsche mir mehr solcher Geschichten für die „Butler-Serie“. Sie unterscheidet sich zu den anderen, denn sie hat den Hauptdarsteller und Mylady wieder im Fokus. Da wäre es insgesamt schön gewesen, wenn man eine klarere Abgrenzung zwischen den beiden Serien gehabt hätte und das Thema „Schattenchronik“ vorrangig auch nur in selbiger behandelt würde. 

Denn „Die Jäger“ ist dann schon wieder ein fast reiner „Schattenchronik“-Roman. In ihm tauchen auch mir derzeit noch unbekannte Verbündete aus Band 5 der Crossover-Serie „Schattenchronik - Gegen Tod und Teufel“ auf. Und eine Organisation der anderen Seite die unter dem Deckmantel der Firma Mannix gegen die „Schattenchronik“ und deren Verbündete vorgeht. Doch diese haben nicht mit den Fähigkeiten des Butlers und dessen Crew gerechnet.
Die Freude auf die Fortsetzung der Reihe im November ist genau so groß wie die Freude auf die Corssoverreihe „Schattenchronik - Gegen Tod und Teufel“ der ich mich nun widme und die ich dann voraussichtlich Band für Band oder einer erneuten Serienrezension besprechen werde. Erwähnen möchte ich noch den Charme der Titelbilder von Rudolf Sieber-Lonati und das nostalgisches Flair das sie verbreiten. Schon mehrfach für unterschiedlichste Publikationen verwendet, passen sie doch immer wieder gut. Auch wenn die Abenteuer etwas moderner und zeitgenössischer geworden sind und neue Bilder vertragen hätten. Aber auch das gehört zum unverwechselbaren Stil des Verlages.

Im Heftromanbereich gibt es seit Jahren keine wirklich neuen Serien mehr. Wer daher gerne neue Serien entdecken und lesen möchte, die auch mal etwas spezieller sind, der ist beim Blitz-Verlag bestens aufgehoben. Ich bin seit Jahren Abonnent zahlreicher Serien aus dem Verlag und freue mich über jede Lieferung und jeden Neuzugang. Demnächst gibt es mit „Terra“ eine weitere neue und vielversprechende Reihe mit historischem Heftromanhintergrund. Meine Empfehlung: Schaut doch mal rein. Den Link findet Ihr in meiner Übersicht rechts.