John Sinclair 2255 - Der Fluch der schwarzen Särge - von Rafael Marques

Geschrieben von Rafael Marques
Erschienen am 28.09.2021
Cover von Shutterstock 

Es begann um Mitternacht!
Am Himmel leuchtete der Vollmond, und sein Licht tauchte den von der Welt vergessenen Wald in den Weiten der Highlands in ein seltsames Zwielicht. Eine einsame Eule zog zwischen den Wipfeln der Bäume ihre Bahnen, während sich unter ihr eine Herde Hirsche durch das Unterholz drückte.
Menschen lebten nicht in dieser Gegend. Auch in vielen Kilometern Entfernung stand nicht einmal ein Bauernhaus. Es wirkte fast, als wäre das Gebiet schon in den vergangenen Jahrhunderten gemieden worden, obwohl es keinen offensichtlichen Grund dafür gab. Immerhin boten die bewaldeten, teils felsigen Hänge ein malerisches Panorama, und in dem im Tal gelegenen Moor hätten sich naturverbundene Spaziergänger sicher wohlgefühlt.
Trotzdem hielt man sich von hier fern ...

Ich hinke zugegebenermaßen etwas hinterher. Bedingt durch die UFO-Akten und etliche Herbst- und Weihnachtsneuerscheinungen im Buchbereich, wird mein SuB und SuH zunehmend höher. Dennoch versuche ich weiter dran zu bleiben und bei Sinclair nur Romane auszulassen, die mir vom Thema her nicht zusagen. Das wird wohl schwer. Den gerade die „Erben“ von Jason Dark schreiben derzeit einen Knaller nach dem anderen. In diesem Roman von Rafael Marques geht es um einen alten schottischen Fluch, dem John und Suko auf den Grund gehen müssen. Das war eine gute Story mit bewährten Oldschool-Elementen des Gruselromas. Rafael beschwört gerade zu Anfang eine wirklich schaurig schöne Atmosphäre herauf. Der Roman hat eine sehr gute Grundidee, die nur im Mittelteil einige Längen hatte. Die Auflösung am Ende entlohnte aber fürs durchhalten. Und so vergebe ich vier Sterne.

⭐️⭐️⭐️⭐️

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