Die UFO-Akten 5 - Lichter des Todes - von Arndt Ellmer

Geschrieben von Arndt Ellmer
Erschienen am 30.11.2021
Cover von Shutterstock 

In die Painted Desert zwischen Flagstaff und Old Oraibi verirrt sich selten ein Mensch – denn wer es wagt und dann die Orientierung verliert, spielt unweigerlich mit seinem Leben.
So ergeht es auch einer Gruppe Cowboys, die sich vor einem Sandsturm in einen vergessenen Canyon rettet. Ihre Pferde reißen sich los und galoppieren davon – ein Todesurteil für die Männer! Doch als der Sturm nachlässt, sehen sie sich einer viel unheimlicheren Bedrohung ausgesetzt.
Die Realität um sie herum verblasst. Gleißende Lichter tauchen auf und locken sie tiefer in die Schlucht hinein. Ein einziger Cowboy entkommt den Visionen und flieht in die offene Wüste hinaus. Seine Chancen sind gleich null.
Als die Pferde allein die nächste Ansiedlung erreichen, brechen Rettungstrupps in die Painted Desert auf – aber mit dem, was sie finden, hat niemand gerechnet ...

Auf der Suche nach einem Schatz geraten eine Gruppe Cowboys in der Painted Desert in einen Sandsturm und flüchten zum Schutz in einen alten Canyon der Anasazi. Doch dort erwarten sie unheimliche Lichter, die ihren Körpern alle Flüssigkeit entziehen und sie mumifizieren. Bald schon wird den Vermissten ein Suchtrupp der Polizei hinterhergeschickt. Doch diese rennt ebenfalls ins Verderben.

Judy und Cliff werden von ihren „Auftraggebern“ genau auf diese Ereignisse angesetzt und machen sich auf eigene Faust an die Untersuchung dieser Phänomene. Aber auch Ihre Gegner und Verfolger sind mittlerweile auf die Vorgänge in der Wüste aufmerksam geworden.

Autorenurgestein Arndt Ellmer hat zu meinem Erstaunen also auch für die UFO-Akten einen Beitrag geleistet. Das der Perry Rhodan Autor viel mehr kann, war mir schon lange bewusst. Seine Ausflüge in die Reihen Grusel-Schocker und Dämonenland sind wirklich lesenswert und gefallen mir sogar besser als mancher Perry Rhodan Roman. 

Und auch der vorliegende Band der UFO-Akten zeigt wieder eine andere Seite des Autors. Ein Mystery-Western der an den Film Cowboys & Aliens erinnert (obwohl dieser Roman ursprünglich deutlich früher als der Film erschienen ist). Die Handlung ist spannend und kurzweilig, wenn insgesamt auch etwas dünn. Wie beabsichtigt bleiben am Schluß weder handfeste Beweise noch herausragende Erkenntnisse übrig. Und wieder einmal wird das mysteriöse Schicksal der Anasazi zum Thema in einem Heftroman. Ich erinnere mich gerne an die Version aus Maddrax. Der redaktionelle Innenteil zum Thema Anasazi  von Carter Jackson ist auch wieder sehr informativ und lesenswert. Diese realen Hintergrundinfos zu den verwendeten Themen gefallen mir. Sehr gefallen hat mir diesmal auch die Überarbeitung. Das hat gepasst. Und auch der rote Faden, der sich mittlerweile  schon deutlich abzeichnet, ist in diesem Band mit vielen Verweisen auf die ersten Folgen vorhanden. Die Serie macht mehr und mehr Spaß. Gespannt bin ich auch auf den kommenden neuen Band von Timothy Stahl. Neue Romane, die keine Stand-Alone-Romane wie „Der Glückspilz“ sind, wird es wahrscheinlich nicht geben. Neue Folgen in den roten Faden zu integrieren, der durch die „alten“ Romane vorgegeben ist, erscheint mir auch als schwer oder nur bedingt umsetzbar. Aber wir werden sehen. Zunächst einmal vier Sterne für diesen guten Beitrag von Arndt.

⭐️⭐️⭐️⭐️

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