Maddrax 533 - Krieger des Lichts - von Christian Schwarz


Geschrieben von Christian Schwarz
Erschienen am 23.06.2020
Cover von Shutterstock


Washington, 2548. Der Weltrat-Agent Alexander Canning wird ermordet. Seine Schwester Olivia hat Hinweise, dass Mr. Black, der Hohe Richter von Waashton, hinter dem Anschlag steckt. Um Beweise zu sammeln und den Mörder zu überführen, dringen sie und ihre drei Freunde ins Pentagon ein. Sie nennen sich die "Krieger des Lichts" und glauben für eine gerechte Sache zu kämpfen. Sie ahnen nicht, dass ihr Tun eine Kette in Gang setzt, die über das Schicksal und die Zukunft der ganzen Erde entscheiden wird ...

Das martialische Cover deutet es schon an. Mit Band 533 liefert Christian Schwarz einen „dreckigen“ Action-Thriller im Heftromanformat. Eine Art „White House down“ bzw. „Pentagon down“ in der Apokalypse. Das hat richtig Spaß gemacht, obwohl ich zunächst Probleme hatte in den Plot zu kommen. Da waren wieder die Sprünge in Zeit und Handlungsebenen, die ich leider nur dosiert mag und die für mich einen Roman schwerer lesbar machen. Aber das nur als winziger Kritikpunkt am Rande. Ansonsten werde ich in diesem Heft mit Rückblicken in weit entfernte Handlungsvergangenheiten belohnt, die mich gelegentlich wohlig seufzen lassen. Das war meine Zeit, in der mich Maddrax so richtig packte. Die ersten Abenteuer der „Running Man“, der EMP und seine Folgen, die Angriff der Rev‘Rends auf Waashton,  das Auftauchen des „Spooky Pines und das Freisetzen des Blobs... Ach, ich könnte stundenlang weiter in Erinnerungen schwelgen. Aber dazu lässt mich Christian Schwarz nicht kommen. Er hetzt mich durch dieses actiongeladene Abenteuer und erst kurz vor dem Ende, weiß ich, worauf der Autor eigentlich hinaus will. Dann fällt es mir auf den letzten Seiten wie Schuppen von den Augen und nun ist klar, warum die „Krieger des Lichts“ in den nächsten Folgen eine tragende Rolle spielen werden.

Wieder wurde ich mit einer Variante bei Maddrax in Form eines „Apokalypse-Landsers“ überrascht, die ganz ohne Matt und Aruula auskommt und gute Unterhaltung geboten hat. Vier Sterne!

⭐️⭐️⭐️⭐️

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