Maddrax 516 - Das Sonnentor - von Sascha Vennemann

Geschrieben von Sascha Vennemann
Erschienen am 29.10.2019
Cover von Shutterstock 

In diesem Band blenden wir um nach Novis, wenige Monate nach der Katastrophe, die den Ringmond vernichtete. Dort setzen die Überlebenden einen riskanten Plan um: Mit dem Transferturm-Prototypen auf dem Mond Portal versucht man die Station über dem Sonnenpol zu erreichen, wo ein Initiatoren-Team das Wurmloch wieder gangbar machen will. Tom und Xij bringen die Mannschaft nach Portal – und geraten in tödliche Gefahr!

Währenddessen entdeckt Xaana, dass Vasraa heimlich Hilfslieferungen abzweigt, wofür sie das Tunnelnetz im Untergrund von Novis nutzt. Was hat Kormaks Nachfolgerin vor?

Einer größeren Zusammenfassung als die in der Verlagsankündigung bedarf es bei diesem Roman nicht. Genau um diese beiden Handlungsstränge geht es in dem aktuellen Heft. Sascha Vennemann erzählt, was auf Novis weiter passiert, während Matt und seine Freunde auf der Erde mehr über die Parallelwelt-Phänome herausfinden möchten. Auch diesmal hatte ich durch fehlende Vorkenntnisse aus dem letzten Zyklus einige Probleme der Handlung auf Novis konsequent zu folgen. Aber ich glaube, es lag diesmal nicht nur daran. Der Roman kommt bereits in der ersten Hälfte nur schwer in Gang. Die Handlung um die verschwundenen Hilfslieferungen und Kormaks Nachfolgerin Vasraa konnten mich nicht überzeugen.
 
Einige Lichtblicke bietet jedoch immer wieder die Handlung um die Versuche zur Reaktivierung des Wurmlochs. Diese verpuffen aber auch genauso schnell wieder und insgesamt kann mich der Roman nicht fesseln. Da verstehe ich auch nicht die Überlänge des Romans, denn so viel passiert hier nicht. Zumindest erhalte ich immer wieder Informationen zu Ereignissen aus dem letzten Zyklus, die mich weiterbringen. Am Ende wird jedoch die möglichen Lösung für eine Wiederherstellung der Verbindung zur Erde auf einer Seite abgehandelt. 

Vielleicht bin ich durch die vielen sehr guten ersten Romane des aktuellen Zyklus mit „Back to the Roots-Felling“ schon verwöhnt. Ich kann aber nicht aus meiner Haut und diesem Science Fiction Aspekt bei Maddrax nichts oder noch nichts abgewinnen. Das ist für mich nicht Maddrax. Sascha Vennemann hat sicherlich schon viel bessere Beiträge abgeliefert. Hier bin zumindest ich etwas enttäuscht und kann leider nur zwei Sterne vergeben. Es gibt bestimmt Leser, denen der Roman mehr zugesagt hat.
⭐️⭐️

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